Wie ich es als Arbeiterkind vom Dorf nach Oxford schaffte (Bericht einer Mainzer Psychologie-Absolventin)

Kristina Lunz gehörte zu den ersten Absolventinnen des Bachelorstudienganges Psychologie. Hier können Sie lesen, was aus ihr geworden ist:

 

"Wie ich es als Arbeiterkind vom Dorf nach Oxford schaffte"

Oxford (Foto von WolfBlur (CC00 via pixabay)

Oxford (Foto von WolfBlur via pixabay)

Erasmus-Austausch in Barcelona (Psychologie, Januar-Juni 2015)

Erfahrungsbericht herunterladenKontakt (E-Mail schreiben)Anna Reinhard
Erasmus-Auslandsstudium

Blanquerna Universitat Ramon Llull, Barcelona, Spanien
Psychologie (B.Sc.), Januar- Juni 2015

 

"Die Stadt Barcelona hat den Slogan 'Barcelona inspira'- diesen Slogan kann ich sinnbildlich auf den ganzen Aufenthalt beziehen: 'Erasmus inspira!'."

"Ich würde wirklich JEDEM empfehlen, diese Erfahrung zu machen und hoffe auch selbst, sie eventuell im Master noch einmal machen zu dürfen - es ist unglaublich!"

Sprachstudium und Forschungspraktikum in Japan (Psychologie, WiSe 2014/2015)

Maurizio Sicorello
Erfahrungsbericht herunterladenKontakt (E-Mail schreiben)Japanese Language and Japan Studies Sprachstudium
Nihon Universität, Tokyo, Japan
+ 12-wöchiges Forschungspraktikum

Kyoto Universität, Kyoto, Japan
Psychologie, WiSe 2014/2015

 

"Seit meiner ersten Panikattacke im Flugzeug habe ich versucht mich zu erinnern, weshalb ich nach Japan gehe. [...] Ich kam letztendlich nur zur einer Antwort: Weil es anders und schwer ist! Das Leben ist hart! Tut nicht so, als wäre es nicht hart, indem ihr unter Palmen döst!"

"Eure guten Erfahrungen dürft ihr ja selbst machen, dafür braucht man keinen Bericht. Ich will nur so viel sagen: Ich bereue nichts und würde es jederzeit wieder tun!  Es war eine sehr schöne und auch herausfordernde Zeit. Aber besonders die Herausforderung hat sie –  neben all den wunderbaren Begegnungen – so wertvoll für mich gemacht."

Halloween in Shibuya

Halloween in Shibuya, dem Ausgehviertel mit der berühmten Kreuzung, die praktisch bei jedem Japaneinspieler gezeigt wird. Da legen sich die Leute mit ihren Verkleidungen schon seeehr ins Zeug.

 

Tipps: 

  • Regelt eure Visaangelegenheiten vor eurer Abreise

  • Die niedrigste Kursstufe des JLSP beschäftigt sich mit Genki I, die zweitniedrigste mit Genki II. Um in die Dritte zum kommen, was meiner Meinung nach sehr erstrebenswert ist, reicht es nicht nur die Hälfte von Genki II zu beherrschen. Wenn ihr dorthin wollt, arbeitet bis ans Ende. Ohne Genki I vollständig zu beherrschen, kann ich persönlich das JLSP-Programm nicht empfehlen.

  • Deutsche Staatsbürger können ihre Touristenvisa ohne Probleme in der Immigrationsbehörde in Shinagawa verlängern. So hat man Zeit noch etwas zu reisen und sich richtig zu verabschieden.

  • Versucht in einem Sharehouse zu leben!

  • Lebt ihr in Kyoto, kauft euch ein Fahrrad! Sofort!

  • Probiert die öffentlichen Bäder aus, auch das in eurem Wohnheim. Zumindest in unserem Wohnheim hat das zu größerer Akzeptanz und mehr Kontakt mit Japanern geführt.

  • Nehmt euch Zeit eine kurze Reise aufs Land/in die Natur zu machen (Zum Beispiel mit dem Ticket „Seishun Kippu 18“, das allerdings nur in der Ferienzeit gilt)

Erasmus-Austausch in Valencia (Psychologie, WiSe 2014/2015)

Erfahrungsbericht herunterladenKontakt (E-Mail schreiben)Johanna Greeß
Erasmus-Auslandsstudium

Unversidad de Valencia, Valencia, Spanien
Psychologie, WiSe 2014/2015

 

"Valencia [war] eine unvergessliche Zeit in der ich sehr viel gelernt habe. Ich habe eine andere Kultur kennengelernt und die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen in Valencia sehr geschätzt. Außerdem habe ich viele Menschen aus allen möglichen Ländern kennengelernt, nun habe ich z.B. Freunde in Taiwan, Australien, Frankreich, Italien… Dies war eine unglaubliche Bereicherung für mich, da man so auch den Blickwinkel auf die eigenen Kultur und Gewohnheiten verändert und sich selbst in einem neuen Licht betrachtet als auch Toleranz für andere Gewohnheiten und Ansichten entwickelt."

 

Tipps:

  • Ich habe über das Internet ein Zimmer gesucht, was sich allerdings später als großer Reinfall rausstellte und weshalb ich jedem raten würde, vor Ort in Valencia ein Zimmer zu suchen (es gibt aufgrund des vergangenen Baubooms und der Wirtschaftskrise ein Überangebot an Zimmern).

  • Außerdem würde ich wärmstens empfehlen, sich eine Wohnung mit Heizung oder heizbarer Klimaanlage zu suchen, da es in den Monaten Dezember, Januar und Februar ohne Heizung bitterkalt im Haus wird – draußen hat es zwar angenehme 15 Grad, drinnen aber dank nichtexistenter Isolierung auch.

  • Einen Intensivkurs vor Beginn des Semesters kann ich weiterempfehlen (von Deutschland aus am Centre d’Idiomas anmelden).

Erasmus-Austausch in La Laguna (Psychologie, WiSe 2014/2015)

Erfahrungsbericht herunterladenKontakt (E-Mail schreiben)Sarah Haupenthal
Erasmus-Auslandsstudium
Universidad de la Laguna (Teneriffa)
Psychologie (Master), WiSe 2014/2015

 

„Die 6 Monate auf Teneriffa haben definitiv zur besten Zeit meines Lebens gezählt. Die Canarios mit ihrer warmherzigen und offenen Art habe ich direkt ins Herz geschlossen und die Insel mit ihrer vielfältigen Natur ist einfach nur zum Verlieben schön. Ich habe menschlich, sprachlich sowie kulturell extrem viel dazu gelernt und viele neue Freunde gewonnen. Teneriffa ist für mich zu einer zweiten Heimat geworden und einen Auslandsaufenthalt hier kann ich jedem nur weiterempfehlen!“

Erasmus-Austausch in Padua (Psychologie, SoSe 2014)

Erfahrungsbericht herunterladenKontakt (E-Mail schreiben)Jonas Neubert
Erasmus-Auslandsstudium
Università degli Studi di Padova
Psychologie (Master), SoSe 2014

 

„Ich habe meine ERASMUS Zeit als sehr bereichernd wahrgenommen. Sowohl was Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein angeht, als auch was das sprachliche und fachliche Niveau angeht, habe ich viel dazugelernt. Außerdem hat man danach viele Möglichkeiten zu Reisen, da man viele Freunde in anderen Ländern dazugewinnt. Man lernt auch das italienische Leben und die Situation im Land gut kennen, wenn man sich dafür interessiert und auch wenn es oft anstrengender ist, im Ausland zu leben, lohnt es sich auf jeden Fall diese Erfahrung zu machen!“

Erasmus-Austausch in Padua (Psychologie, WiSe 2013/2014)

Erfahrungsbericht herunterladenKontakt (E-Mail schreiben)Lisa Kiltz
Erasmus-Auslandsstudium

Università degli Studi di Padova, Padua, Italien
Psychologie (B.Sc.), WiSe 2013/2014

 

„Mein Studium ist die schönste Zeit meines Lebens und Erasmus war definitiv der schönste Aspekt meines Studiums. Es war eine der besten Erfahrungen, die ich je gemacht habe, und ich würde es immer, immer wieder genauso tun. […] Italien war eine unglaublich tolle Erfahrung und ich empfehle jedem, diese auch zu machen, wo auch immer es euch hinträgt. Man trifft Freunde fürs Leben, lernt eine neue Sprache, eine neue Kultur kennen, reist durch die Weltgeschichte und macht einfach nur positive Erfahrung. Los, tut es!”

Erasmus-Austausch in Dijon (Psychologie, WiSe 2011/2012 + SoSe 2012)

Erfahrungsbericht herunterladenKontakt (E-Mail schreiben)Svenja Helms
Erasmus-Auslandsstudium
Université de Bourgogne, Dijon, Frankreich
Psychologie, WiSe 2011/2012 + SoSe 2012

 

"Alles in allem war das Semester in Dijon eine tolle Erfahrung für mich. Besonders schön fand ich, dass ich meine französischen Sprachkenntnisse verbessern konnte und sowohl französische Bekanntschaften als auch mit Leuten aus verschiedenen anderen Ländern machen konnte. Außerdem denke ich, dass man während eines Auslandsaufenthalts mehr Zutrauen in sich und das Leben in einem anderen Land gewinnt und man grundsätzlich offener wird für viele Dinge.”

Tipps:

  • Sehr hilfreich fand ich das Buddy-System der Université de Bourgogne, auf welches man bereits vor Semesterbeginn per E-Mail aufmerksam gemacht wurde. Französische Studenten können sich in eine Online-Liste eintragen und die ausländischen Studierenden haben die Möglichkeit, sie zu kontaktieren. Zu Beginn (also noch einige Zeit vor Semesterbeginn) war die Liste noch sehr kurz und es war deshalb schwierig einen Buddy zu finden. Doch kurz vor Semesterbeginn hatten sich recht viele französische Studenten eingetragen, man sollte also nicht aufgeben und es unbedingt später noch einmal versuchen.

Erasmus-Austausch in Dijon (Psychologie, WiSe 2011/2012)

Erfahrungsbericht herunterladenKontakt (E-Mail schreiben)Julian Burger
Erasmus-Auslandsstudium

Université de Bourgogne, Dijon, Frankreich
Psychologie (Diplom), WiSe 2011/2012

Tipps:

  • Das größte Problem beim Erlernen einer Fremdsprache im Rahmen eines Erasmus-Aufenthaltes ist ohne Zweifel, aus dem üblichen, Englisch-sprachigen (oder gar Deutsch-sprachigen) Erasmus-„Kosmos“ gelegentlich auszubrechen und wirklich Franzosen und Französinnen kennenzulernen. Leute der eigenen Nationalität kennenzulernen ist toll, aber auf Dauer lernt man so nicht Französisch – daher empfehle ich Dir, schon früh Deine Fühler in Richtung der französischen Studierenden auszustrecken!

  • Ich empfehle jedem, sich bei Anmeldung an der Gast-Uni per Post auch gleich für ein Zimmer im Wohnheim zu bewerben (soweit man nicht direkten Zugang zu einer WG hat). Man trifft im Wohnheim auf viele internationale Austausch-Studierende, knüpft schnell Kontakte mit offenen Menschen und ist direkt ins soziale Leben eingespannt.

  • Falls Du es zeitlich managen kannst, empfehle ich Dir auch, den im Allgemeinen vom Erasmus-Programm an der Gastuniversität angebotenen Vorbereitungs-Sprachkurs (1 Monat vor Beginn des Studiums im Ausland) wahrzunehmen. Selbst wenn Du bereits ein hohes Level in Französisch hast, kann es nie schaden, wieder ein bisschen Praxis im Vorfeld zu erlangen.

Für jegliche Rückfragen, melde Dich jederzeit bei mir unter der oben angegebenen Mail-Adresse!