Auslandsstudium

Erasmus-Austausch in Zagreb (Politikwissenschaft, WiSe 2017/2018)

Erfahrungsbericht herunterladenKontakt (E-Mail schreiben)Katharina Meeh
Erasmus-Auslandsstudium
Fakultet političkih znanosti (Sveučilište u Zagrebu), Zagreb, Kroatien
Politikwissenschaft, WiSe 2017/2018

 

Innenstadt Zagreb

"Geht nach Zagreb! Es ist mal etwas anderes als Paris oder London; trotzdem aber genauso schön. Es war für mich eine Bereicherung und ich werde diese Zeit nie vergessen!"

Erasmus-Austausch in Rhodos (Erziehungswissenschaft, WiSe 2016/2017)

Erfahrungsbericht herunterladenMonique Hühn
Erasmus-Auslandsstudium
Universität der Ägäis (Panepistimio Egeou)/ School of Humanities
Rhodos, Griechenland
Erziehungswissenschaft/Sozialpädagogik mit inter- & transnationalem Schwerpunkt (Master), WiSe 2016/2017

 

"Kleines Institut der Uni, die ja auf mehrere Inseln verteilt ist; schön gelegen nur wenige Gehminuten vom Zentrum und der malerischen Altstadt gelegen; Dozenten sind hilfsbereit und machen den Aufenthalt sehr angenehm; leider keine Vorlesungen oder Seminare auf Englisch - es werden Einzelsitzungen mit den Dozenten vereinbart; Sekretärin sehr bemüht einem bei dem Papierkram, der lediglich auf Griechisch verfügbar ist, zu helfen; die Griechen an sich ein sehr nettes Volk; die Insel und Rhodos-Stadt sind wunderschön und es lässt sich dort gut leben; Athen, das man gut auf dem Weg nach Rhodos besuchen kann, sollte man auf jeden Fall auch gesehen haben."

 

Man sollte sich wirklich Zeit nehmen ein paar schöne Ecken der Insel zu sehen. Hier ein paar Impressionen: Altstadt (1-3), Hafen (4), Monolithos (5-6), Kritinia (7-8) und Lindos (9)

 

Es wäre schön gewesen, vorher zu wissen, ...

  • ... dass wirklich keine Veranstaltung auf Englisch stattfindet (wobei das bei anderen Instituten wohl der Fall war).

  • ... dass die Veranstaltungen in Blockveranstaltungen abgehalten werden; auf Nachfragen dahingehend kam leider meist keine oder eine sehr vage Antwort.

  • ... dass es im Winter unter Umständen doch sehr kalt und nass wird (warme Klamotten also echt von Vorteil!).

 

Erasmus-Austausch in Straßburg (Politikwissenschaft, WiSe 2016/2017 bis SoSe 2017)

Erfahrungsbericht herunterladenKontakt (E-Mail schreiben)Erik Hundertmark
Erasmus-Auslandsstudium
Institut d’Études Politiques der Université de Strasbourg, Strasbourg, Frankreich
Politikwissenschaft, WiSe 2016/2017 bis SoSe 2017

 

Strasbourg (creative commons via pixabay)

"Wer die Chance auf einen Erasmusaufenthalt hat, sollte diese in jedem Fall wahrnehmen. Auch wenn es nicht perfekt in den Studienverlaufsplan passt, so brachten mir meine zwei Semester in Frankreich eigentlich nur Vorteile: Sprachkenntnisse, neue Freunde, kulturelle Erfahrungen und vieles mehr. Meiner Meinung nach sollte man auch zwei Semester anstreben, auch wenn das auf Dauer etwas teuer sein kann."

 

Tipps:

  • Das Europäische Parlament sucht immer mal wieder deutsche Praktikanten, die dort für deutsche Abgeordnete arbeiten. Das ist eine tolle Alternative zum Uni-Leben und auch generell ein spannende Erfahrung.

  • Man kann sich sehr günstig ein Fahrrad leihen in Strasbourg. Das ist meiner Meinung nach sehr viel sinnvoller, als sich monatliche Tram (Straßenbahn) Tickets zu holen. Es ist zum einen günstiger und auch deutlich flexibler und schneller. Denn die Stadt ist nicht sonderlich groß und sehr gut ausgebaut für Fahrradfahrer.

  • Das einzige Manko: das Preisniveau in Frankreich, sowohl im Supermarkt als auch beim Bier, ist unvergleichbar hoch im Gegensatz zu Deutschland. Wer hier aber Geld sparen will, der kann ganz einfach mit dem Fahrrad oder der Tram über die Grenze fahren, wo direkt Aldi, Lidl, Edeka und DM gelegen sind.

  • Die Dozenten haben vollstes Verständnis für Besucherstudenten und gerade bei den Klausuren sind sie sehr nachsichtig und großzügig. Keine Panik also.

 

Erasmus-Austausch in Breslau (Publizistik, SoSe 2017)

Erfahrungsbericht herunterladenNathalie Heß
Erasmus-Auslandsstudium
Uniwersytet Wrocławski, Breslau, Polen
Publizistik (BA), SoSe 2017

 

By Andrzej Otrębski (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

"Mein Studium an der University of Wroclaw hat mir um Lääängen besser gefallen, als Publizistik an der JGU. Der ganze Krempel war praxisorientiert. Die Inhalte haben mich dadurch stärker interessiert. Meine Dozenten waren sehr kompetent und super lieb und hilfreich. Sie haben einem das Gefühl gegeben, sich für einen zu interessieren. [...] Das Flair ist, durch mit zum Teil 6 Kommilitonen in einem mit Stuck verzierten, wunderschön bemalten Zimmer zu sitzen, dann doch ein anderes als ich das bisher gewohnt war. Insgesamt Studium an dieser Uni – Top!"

 

Tipps:

  • Wenn man auf Facebook auf Wohnungs- (in der Regel aber doch) Zimmersuche ist, muss man mit Betrügern rechnen.

  • Im Winter kann es bis zu eisigen -20 Grad werden.

  • Bleche niemals! mehr als 1400 zl pro Monat für dein Zimmer.

  • Sei nicht verwundert, wenn auf der Ausländerbehörde fast kein Horst englisch
    kann.

  • Sei darauf gefasst, dass du durchaus auch mal auf deinen Kaffee to go 20 Minuten warten darfst oder einestundeundzwanzigminuten auf dein Essen im Restaurant (ab 40 Minuten Wartezeit müssen sie es kostenfrei geben. Wusste ich damals aber noch nicht — Service kennen die Polen eher nicht).

 

Viel Spaß und lebe dein Eramus 🙂

Erasmus-Austausch in Bordeaux (Publizistik, WiSe 2016/2017)

Erfahrungsbericht herunterladenKontakt (E-Mail schreiben)Raphael Mayr
Erasmus-Auslandsstudium
Université Bordeaux Montaigne, Bordeaux, Frankreich
Publizistik (Théorie de l’information et communication), WiSe 2016/2017

Place de la Bourse

 

"Mit Freunden nun von überall wurde die Welt, dank Erasmus, noch ein bisschen kleiner und persönlicher für mich. [...] Länder wie Irland, Belgien, Frankreich oder Italien haben für mich nun nette Gesichter bekommen. Gesichter, mit denen ich einen Gedanken teile: „Das war wirklich eine schöne Zeit in Bordeaux – der jungen, aufstrebenden und wunderschönen Stadt an der Garonne“.

 

Bassin d’Arcachon
Bassin d’Arcachon

 

"Vier Monate in Bordeaux vergehen wahnsinnig schnell – viel zu schnell. Besonders dann, wenn man vor Ort bis zu drei Wochen nach einer Unterkunft zu suchen hat. Umso schöner sind dann die darauf folgenden Wochen. Keine davon möchte ich missen, keine der zahlreichen schönen Momente mit interessanten Menschen aus aller Welt vergessen. Und nie wieder diese wunderschöne Sprache, die es einem am Anfang verdammt schwer macht, verlernen."

 

Die Dune du Pilat
Die Dune du Pilat

Tipps:

  • Niemals Geld für eine Wohnungsvermittlung bezahlen – Abzuraten ist vor allem von der Vermittlungs-Agentur APL-Locations. Frühzeitig nach einer Wohnung/WG schauen und auch nach drei Wochen Wohnungssuche nicht aufgeben – die darauffolgende Zeit lohnt sich! 🙂

  • Sprachkurs machen.

  • Jeder, der mit Franzosen in Kontakt treten möchte, kriegt wahrlich genug Möglichkeiten, denn schüchtern sind diese Keinesfalls

  • Auch für Jemanden wie mich, der Französisch nur ein paar Jahre in der Schule hatte, ist ein Auslandsstudium möglich. Dennoch ist vermutlich gerade am Anfang deutlich einfacher, schon mit guten Vorkenntnissen ins Land zu reisen.

Wie ich es als Arbeiterkind vom Dorf nach Oxford schaffte (Bericht einer Mainzer Psychologie-Absolventin)

Kristina Lunz gehörte zu den ersten Absolventinnen des Bachelorstudienganges Psychologie. Hier können Sie lesen, was aus ihr geworden ist:

 

"Wie ich es als Arbeiterkind vom Dorf nach Oxford schaffte"

Oxford (Foto von WolfBlur (CC00 via pixabay)
Oxford (Foto von WolfBlur via pixabay)

Erasmus-Austausch in Mailand (Publizistik, WiSe 2015/2016)

Erfahrungsbericht herunterladenKontakt (E-Mail schreiben)Inès Gärtner
Erasmus-Auslandsstudium
Libera Università di Lingue e Comunicazione (IULM), Mailand, Italien
Publizistik, WiSe 2015/2016

 

"Ich werde die Zeit in Mailand niemals vergessen und auf jeden Fall irgendwann zurückkommen."

"Anders als andere Metropolen wird Mailand nicht durch seine Sehenswürdigkeiten geprägt, sondern besonders durch die Art und Weise der Lebensführung. Man erkennt die Besonderheit dieser Stadt vor allem dann, wenn man über einen längeren Zeitraum dort gewesen ist. Daher ist Mailand als Ziel für ein Auslandssemester perfekt."

 

Erfahrungsbericht_IULM_Mailand_Publizistik_2015-2016_3

Tipps:

In den meisten Fällen durften die Erasmusstudenten eine mündliche Prüfung ablegen, welche uns die Dozenten anstatt der schriftlichen ans Herz legten. Was im ersten Moment schwieriger klingt, stellte sich am Ende als Vorteil heraus, denn die mündlichen Prüfungen hatten eher einen entspannten Gesprächscharakter und konnten teilweise komplett, oder zumindest auch teilweise, auf Englisch abgelegt werden.

 

 

 

Soweit ich das mitbekommen habe waren alle mit ihren Privatzimmern sehr zufrieden, was man von den Bewohnern des Wohnheimes nicht gerade sagen konnte. Diese teilten sich die Küche teilweise mit 15 anderen Bewohnern, Geschirr und Töpfe kauften sie sich selbst und Besuch war nach 24 Uhr dort nicht mehr erlaubt. Auch Übernachtungsgäste sind im Wohnheim nicht gestattet.

 

Eine der markantesten Dinge, die Mailand an quasi jedem Fleck dominiert, ist der Aperitivo: zwischen 18 und 22 Uhr bekommt man in nahezu jeder Bar einen Drink (klassisch einen Campari oder Aperol Spritz) und ein italienisches Buffet, bestehend aus Antipasti, Nudeln, Pizza und Co. für um die 10€ geboten.

Erasmus-Austausch in Valencia (Soziologie, WiSe 2015/2016)

Erfahrungsbericht herunterladenMelanie P.
Erasmus-Auslandsstudium
Unversidad de Valencia, Valencia, Spanien
Soziologie, WiSe 2015/2016

Life's not meant to be lived in one place

"Da ich Spanisch auf Lehramt studiere, ist/war es für mich obligatorisch mindestens ein Semester in Spanien zu verbringen und ich war anfangs noch ein bisschen kritisch, ob der Auslandsaufenthalt wirklich viel bringe oder ob sich dadurch einfach nur mein Studium in die Länge ziehen würde.

[...]

Insgesamt bin ich jetzt so froh darüber, dass ich in der wundervollen Stadt Valencia so eine unvergessliche, verrückte und tolle Zeit verbringen durfte. [...] Jeder der die Möglichkeit hat mit Erasmus ins Ausland zu gehen, dem empfehle ich, dass er wirklich nicht zu zögern braucht (so wie ich am Anfang), denn es ist garantiert keine verschwendete Zeit und es hilft nur dabei, sich selbst kennen zu lernen und seinen Horizont zu erweitern."

Erasmus-Austausch in Östersund (Soziologie, WiSe 2015/2016)

Erfahrungsbericht herunterladenErasmus-Auslandsstudium
Mittuniversitetet, Östersund, Schweden
Soziologie (Bachelor), WiSe 2015/2016

 

Erfahrungsbericht_Östersund_Soziologie_2015-16_See
Kleiner See in der Nähe vom Camping im Dezember
Erfahrungsbericht_Östersund_Soziologie_2015-16_Östersund
Blick auf Östersund vom großen See aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Insgesamt waren die Monate in Schweden sehr schön und interessant, die Anforderungen letztlich gering. Ich hatte viel Zeit für außer-universitäre Aktivitäten wie z.B. eine Reise zu den Lofoten in Norwegen oder ein Städtetrip nach Helsinki und St. Petersburg.
Ich habe durch das Auslandsstudium außerdem viele schöne Begegnungen mit interessanten Menschen und der schwedischen Kultur gemacht und damit meinen Horizont erweitert. Alles in allem muss man sich bisschen auf die geografische „Abgeschiedenheit“ Östersunds einlassen, aber vielleicht macht auch gerade das den Reiz eines Erasmus-Aufenthalts dort aus."

 

Tipps:

  • Erfahrungsbericht_Östersund_Soziologie_2015-16_Hütte
    Eine 25-Quadratmeter-Hütte auf dem Camping

    Für den Antrag auf Auslands-Bafög empfehle ich, ihn mind. 6 Monate vor dem geplanten Aufenthalt zu stellen.

  • Da in Schweden sehr viel (auch sehr kleine Beträge) mit der Kreditkarte bezahlt werden und teilweise gar kein Bargeld angenommen wird, bietet es sich an, eine Kreditkarte zu beantragen.

  • In der Stadt gibt es Studentenwohnheime, ich habe

    Erfahrungsbericht_Östersund_Soziologie_2015-16_Camping
    „Straße“ auf dem Camping im Dezember

    allerdings in einer 25-Quadratmeter-Hütte auf einem Campingplatz gewohnt, etwa 3km vom Stadtzentrum entfernt. Dort leben viele internationale Studenten und man kommt schnell mit den Kommilitonen und Kommilitoninnen in Kontakt. Viele „Social happenings“ finden auch dort statt, außerdem ist es die günstigste Wohnmöglichkeit.

  • Ich bin mit Flugzeug und Zug angereist, allerdings würde ich jedem der die Möglichkeit hat, empfehlen, mit dem Auto hinzufahren. So ist man vor Ort flexibler (auch wenn die Autovermietung vor Ort unkompliziert ist).